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Anforderungen der medizinischen Fachsprachprüfung


Ganz grundlegend sind als erstes die einzelnen Teile der Prüfung zu betrachten, auf die sich Ärztinnen und Ärzte vorbereiten müssen. Das sind:


  1. Das Anamnesegespräch

  2. Die Dokumentation / Der Arztbrief

  3. Die Patientenvorstellung / Das Arzt-Arzt Gespräch

  4. Der Vokabeltest


Besonders in den Prüfungsteilen 1-3 müssen die Geprüften mehrere Fähigkeiten gleichzeitig beweisen. Dazu gehören:


  1. Der mündliche Ausdruck

  2. Der schriftliche Ausdruck

  3. Das Hörverstehen

  4. Empathie


Das muss beachtet werden

Wie der Name der Prüfung bereits aussagt, geht es in dieser Prüfung um die sprachlichen Kenntnisse der Geprüften. Natürlich möchten die Prüfer auch gerne Ärztinnen und Ärzte prüfen, die fachlich kompetent sind und im besten Fall sogar alle Fragen richtig beantworten können, jedoch werden die fachlichen Aspekte in der medizinischen FachSPRACHprüfung nicht bewertet. Es kann sein, dass dem/der Geprüften am Ende der Tipp gegeben wird, sich erneut das fachliche Wissen anzueignen oder es wird gesagt, dass es fachlich nicht gereicht hat. Allerdings können diese Aussagen nicht zum nichtbestehen führen.

Daher gilt zu beachten die sprachlichen Fähig- und Fertigkeiten zu trainieren, sodass in der Prüfung ein barrierefreier Austausch zwischen Arzt und Patient und auch Arzt und Arzt stattfinden kann. (Tipps zur optimalen Vorbereitung finden Sie im passenden Blogbeitrag zum Thema.)


Anforderungen der Landesärztekammern

Die Struktur der Prüfung und auch die Anforderungen der einzelnen Landesärztekammern sind recht unterschiedlich. Jeder Prüfungsausschuss hat sich Einzelheiten überlegt, wie sie die Ärztinnen und Ärzte in der Prüfung herausfordern können und somit die sprachlichen Fähigkeiten am ehesten in Erfahrung bringen.

Daher raten wir jedem, der mit der Vorbereitung auf die medizinische Fachsprachprüfung beginnt: informieren Sie sich zuerst auf der Internetseite der jeweiligen Landesärztekammer über deren Anforderungen (hier kommen Sie zu den Links der LÄK’s).

Da nicht jede Landesärztekammer alle Informationen über die Prüfung veröffentlicht, bietet es sich zudem an mit einer Trainerin oder einem Trainer zu lernen, der die Anforderungen der Landesärztekammer kennt, bei der die Prüfung abgelegt wird. Wir vom ärztesprech bereiten Ärztinnen und Ärzte bundesweit vor und kennen daher die Anforderungen der einzelnen Landesärztekammern besonders aus Erfahrungsberichten unserer Ärztinnen und Ärzte, die die Prüfung bereits abgelegt haben.


Rahmenbedingungen

Grundsätzlich verfolgen die Landesärztekammern alle das gleiche Ziel: Der Arzt/die Ärztin soll in der Lage sein mit Kolleginnen und Kollegen und auch Patienten und Patienten problemlos zu kommunizieren, alles zu verstehen, was die Gesprächspartner/innen sagen und Arztbriefe verfassen können. Dafür wurden besondere Bewertungsbögen erstellt, nach denen die Ärztinnen und Ärzte geprüft werden. In unseren Blogbeiträgen “Das Anamnesegespräch - die Bewertung in der medizinischen Fachsprachprüfung” und “Die Patientenvorstellung // Das Arzt-Arzt Gespräch” finden Sie solche Bewertungsbögen. Außerdem haben wir diese genau aufgeschlüsselt und erklärt, was die einzelnen Bewertungspunkte bedeuten, beziehungsweise, wie diese Punkte erzielt werden können.

Autorin: Nina Colette / ärztesprech


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