Gesunde Arbeitsplätze entlasten Dich!

Aktualisiert: 2. Nov.

Heute ist Tag der Europäischen Kampagnen für gesunde Arbeitsplätze.

Inhalt der Kampagne, die im Oktober 2020 gestartet wurde, ist die Prävention arbeitsbedingter Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE). Hierzu wurde die Kampagne in verschiedene Schwerpunktthemen unterteilt, wie beispielsweise Risikofaktoren oder spezielle Maßnahmen zur Vorbeugung von MSE.


Doch auch im Sinne anderer Erkrankungen ist ein gesunder Arbeitsplatz von enormer Relevanz. Gerade Ärzt:innen sind im Hinblick auf körperliche Symptome, wie Kopf- oder Rückenschmerzen, besonders gefährdet. Ursache hierfür ist unter anderem der negative Stress, welchem das ärztliche Personal ständig ausgesetzt ist.


Spricht man von Stress, so muss zunächst die folgende Unterscheidung beachtet werden:

  • Eustress: So wird der positive Stress bezeichnet, der im normalen Leben unumgänglich und sogar förderlich ist. Hierbei wird ein bestimmtes Ereignis nicht als Bedrohung empfunden, sondern als eine bewältigbare Herausforderung. Als Beispiel kann hier die Anspannung vor einer Geburt oder Heirat angesehen werden.Diese Art von Stress verflüchtigt sich schnell wieder und kann sich sogar positiv auf die eigene Leistungsfähigkeit auswirken.

  • Distress: Als Distress wird die negative Form von Stress bezeichnet, bei der ein Ereignis als Belastung wahrgenommen wird. Als Folge treten Gefühle von Gereiztheit oder Überlastung auf. Beispielsweise wecken Zukunftsängste durch unsichere Arbeitsverhältnisse diese Art von emotionaler Unzufriedenheit. Ist man dauerhaft Distress ausgesetzt, so wirkt sich das negativ auf die Gesundheit aus.

Dabei wird Stress von jedem Menschen subjektiv wahrgenommen, jedoch führt eine langfristig hohe Dauerbelastung zu ernsthaften Erkrankungen. Es kommt zu mangelnder Konzentrationsfähigkeit, was die bestmögliche Patientenversorgung verhindert.


Zu den häufigsten Stressfaktoren unter Ärzt:innen zählen Zeitmangel bei der Patientenversorgung, zu wenig Personal sowie ein immer höher werdender Arbeitsaufwand. Des Weiteren stellen administrative und dokumentarische Aufgaben eine wichtige Komponente dar (Quelle). Ärzt:innen leiden dabei besonders unter den ständigen Unterbrechungen durch Telefonanrufe.


Effektiv Stress reduzieren

Auch wenn es bei einer 60-80 Stunden Woche für die meisten Ärzt:innen nicht möglich erscheint, so können sie doch auf verschiedene Stressfaktoren einwirken und diesen mittels kleiner Veränderungen entgegenwirken. Vom richtigen Umgang mit Sicherheits- und Gesundheitsrisiken profitieren dabei alle Beteiligten - sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Arbeitgeber:innen. Krankheitsbedingte Abwesenheitstage werden reduziert, die Effizienz und Produktivität der Arbeit gesteigert sowie dadurch die Gesundheit der Arbeitnehmer:innen verbessert.

  1. Arbeitsprozesse und -abläufe optimieren Die Umstrukturierung und Verbesserung von Handlungsabläufen führt zu einer effizienteren Gestaltung des Arbeitsalltags und somit zu einer enormen Entlastung. Dabei sollen Zeitfresser identifiziert und soweit möglich auf ein Minimum reduziert werden. Wie bereits erwähnt, stellt gerade die Telefontätigkeit in Praxen und Krankenhäusern eine zeitintensive Aufgabe dar, die meist neben der Patientenbetreuung erledigt werden muss. Zusätzlich zum klassischen Callcenter gibt es eine effektivere Möglichkeit, für Entlastung zu sorgen: Den virtuellen Telefonassistenten von VITAS. Telefonische Anfragen von Patient:innen werden automatisiert entgegengenommen und alle für die Bearbeitung des Anliegens relevanten Informationen in einem natürlichen Gespräch erfragt. Diese werden anschließend strukturiert in einer Liste auf der VITAS Plattform hinterlegt, sodass die zuständigen Mitarbeitenden die Anfragen zu einem beliebigen Zeitpunkt bearbeiten können. Hierdurch wird das medizinische Personal effektiv vom Telefonklingeln befreit und kann sich auf andere Tätigkeiten vor Ort konzentrieren - ohne ständige Unterbrechung. Durch die einfache Bedienung, die ohne Tastendrücken oder Warteschleifen auskommt, ist das System besonders benutzerfreundlich, gerade auch für ältere Generationen. Besonders im Umgang mit sensiblen Patientendaten muss hierbei der Datenschutz sichergestellt werden. VITAS wird Anfang 2023 nach der bereits erfolgreich abgeschlossenen Datenschutzfolgenabschätzung auch die ISO 27001-Zertifizierung erlangen und die gesamte IT-Infrastruktur auf deutschen Servern ohne ausländische Anbieter hosten. So wird die ständige telefonische Erreichbarkeit stressfrei sichergestellt, ohne dabei Abstriche bei der Patientenversorgung zu machen.

  2. Regelmäßige Auszeiten nehmen Besonders wichtig im turbulenten Arbeitsalltag ist, sich Zeit für kleinere Pausen zu nehmen, um etwas Energie zu tanken. Hier sollten Ärzt:innen eine Kleinigkeit essen und trinken, denn selbst diese einfachen Grundbedürfnisse geraten in stressigen Situationen in Vergessenheit. Außerdem können in diesen 3- bis 5-Minuten-Pausen Dehnübungen durchgeführt werden, wie etwa langsam den Kopf über vorn und hinten kreisen zu lassen oder den Nacken auf beiden Seiten zu dehnen. Zusätzlich sind tiefes Ein- und Ausatmen förderlich für die Konzentration und innere Ruhe. Diese Auszeiten klingen erstmal banal, sind jedoch trotz der wenigen Minuten unglaublich effektiv und in jeden Arbeitsalltag integrierbar.

  3. Privater Ausgleich für die optimale Work-Life-Balance Von besonderer Bedeutung ist das geeignete Gegengewicht zur Stressverarbeitung des Arbeitsalltags. Dabei ist das Ausgleichs-Hobby nach den individuellen Präferenzen zu wählen. Besonders empfehlenswert sind sportliche Aktivitäten jeglicher Art - wobei bereits sanfte Übungen beim Yoga oder ein erholender Spaziergang für Entspannung sorgen. Natürlich gibt es eine Vielzahl an weiteren Hobbys, die ebenfalls das Stresslevel senken können, wie etwa Lesen oder Kochen.


Das medizinische Personal ist der Schlüssel zum Erfolg einer funktionierenden Patientenversorgung. Deshalb ist es essentiell, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und Stress auf ein Minimum zu reduzieren, um so auch weiterhin mit vollem Einsatz für die Patient:innen da sein zu können.

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Wenn Ihr mehr über den VITAS Telefonassistenten erfahren wollt, dann schaut gerne auf unserer Website unter www.telefonassistent.de vorbei – hier stehen wir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und bieten Euch außerdem einen kostenfreien Probemonat, in dem Ihr die Vorteile des VITAS Telefonassistenten im vollen Funktionsumfang völlig unverbindlich testen könnt.



Habt einen schönen Start in die neue Woche und bleibt gesund.






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