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  • Nina Colette

Welche Medikamente sollten Sie für die Prüfung lernen?



Diese Frage, wie auch die Frage nach den Fällen, die Sie lernen sollten, ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt keine Liste der Medikamente, die in jedem Fall dran genommen werden und auch keine der Medikamente, die auf keinen Fall abgefragt werden.


Die Anzahl an Arzneimitteln ist groß. Insgesamt sind in Deutschland rund 49.231 verschreibungspflichtige Arzneimittel zugelassen (Quelle: Statista). Zählen wir die Apothekenpflichtigen, Freiverkäuflichen und die Betäubungsmittelrezeptflichtigen dazu, bekommen wir eine Anzahl von 103.911 Arzneimitteln.


Diese Anzahl ist viel zu hoch, als dass Sie alle für die medizinische Fachsprachprüfung, geschweige denn Ihren Berufsalltag in Krankenhaus oder Arztpraxis lernen müssen.

Wichtig ist es jedoch, sich einen Überblick zu verschaffen und sich vorab mit gängigen Medikamenten und auch Arzneimittelklassen vertraut zu machen. Denn sicher ist, dass die Prüfer kreativ sind und sich immer neue Fälle mit neuer Medikation einfallen lassen, um wirklich prüfen zu können, wie Ihr Hörverstehen und Ihr Umgang mit solchen Informationen ist.


Grundsätzlich ist folgendes dabei zu beachten:


  1. Hören Sie Ihrem Patienten aufmerksam zu. Schulen Sie Ihr Hörverstehen soweit, dass Sie den Namen des Medikamentes aufschreiben können, auch wenn Sie es noch nicht gehört haben. In der Patientenvorstellung können Sie den Namen dann einfach wiederholen, so wie Sie ihn aufgeschrieben haben.

  2. Fragen Sie Ihren Patienten, wofür das genannte Medikament eingenommen wird. Sollten Sie sich nämlich sehr unsicher sein, können Sie in der Dokumentation zumindest erwähnen, wogegen der Patient sein Medikament nimmt.

  3. Bezüglich Punkt zwei empfehle ich Ihnen die Arzneimittelklassen zu kennen. Nimmt der Patient ein Medikament zur Senkung der Blutfettwerte können Sie zumindest schreiben, dass er einen Lipidsenker nimmt und damit Punkte sammeln, dass Sie den Fachbegriff der Arzneimittelklasse kennen.


Bitte denken Sie sich keine Namen aus, wenn Sie sie nicht richtig verstanden haben oder lassen sie einfach weg. Das verschafft nur den Eindruck, dass Sie Ihren Patienten nicht richtig oder sogar gar nicht verstanden haben.


Bitte fragen Sie in der medizinischen Fachsprachprüfung auch immer nach der Dosierung und der Einnahme der Medikamente, das heißt wann der Patient die Medikamente einnimmt; morgens, mittags oder abends.


Wenn Ihr Patient die Namen nicht kennt, ist es immer hilfreich, wenn Sie ihn darauf aufmerksam machen, dass er die Namen auch noch nachträglich angeben kann oder Sie Kontakt zum Hausarzt aufnehmen, da der die Medikamente sicherlich kennt.


Wenn Sie sicher in die Prüfung gehen möchten und sich sprachlich auf die Prüfungssituation vorbereiten möchten, empfehlen wir Ihnen rechtzeitig mit unseren Prüfungssimulationen anzufangen.


Wir freuen uns auf Sie!


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